Gründer. Mittelständler. Startup-Teams. Sobald man MARKETING sagt ... die Augen ... die Augen fangen an zu rollen ...
Sie hören: Marketing. Sie verstehen: WERBUNG. Logos, Social Posts, vielleicht eine Broschüre.
Ja, nein ... das sind ungefähr 10 % dessen, was Marketing TATSÄCHLICH leisten kann.
Die anderen 90 % entscheiden darüber, ob das Sales-Team qualifizierte Leads hat oder ins Leere telefoniert. Marktsegmentierung. Positionierung. Preisstrategie. Kanaldesign. Customer Insights, die Produktentscheidungen prägen. Competitive Intelligence, die zeigt, wo man spielt und wie man gewinnt.
DAS ist reines Go-To-Market — die gesamte Marketing Value Chain vom Kundenverständnis bis zum Umsatz.
Case in point: Segway. Oder: Wie man aus den falschen Gründen zur Case Study wird.
Brillant konstruiert. Beeindruckende Technologie. Massive Finanzierung. Steve Jobs prognostizierte, das Ding werde "as big as the PC". Moment! Steve konnte falsch liegen?
Bereit, 500.000 Einheiten pro Jahr zu produzieren. In den ersten sieben Jahren wurden weniger als 30.000 verkauft. Warum? Dean Kamen war so besessen von Geheimhaltung, dass er seinem eigenen Marketingteam Marktforschung untersagte. Keine Kundenvalidierung. Keine Preisforschung. Keine Zielgruppendefinition. Das Ergebnis: ein Produkt für 5.000 Dollar, nach dem niemand gefragt hatte, das ein Problem löste, das die meisten Menschen nicht hatten.
Der Segway scheiterte nicht an schlechter Technik. Er scheiterte daran, dass niemand die eigentliche Marketingarbeit gemacht hatte. Die Art Arbeit, die gezeigt hätte, dass der Preis falsch war, die Zielgruppe unklar. Ach ja: Und viele Städte ließen die Dinger nicht auf Gehwegen zu.
Wenn ich also dieses Augenrollen sehe, nehme ich es nicht allzu persönlich. Es zeigt mir nur, dass es eine Lücke gibt zwischen dem, was Marketing bedeutet, und dem, was Menschen darunter verstehen. Sie wissen schon ... die Lücke ... in der Wachstum versteckt ist ...?
Ihre Erfahrung, Anekdoten — gute, schlechte, hässliche?