Projektbasierte Mandate — ein klarer Auftrag, ein definiertes Ergebnis, ein Zeitrahmen. Nicht mehr. Nicht weniger.
Markenpositionierung, Produktroadmap, Kanalstrategie, Markteintrittskonzept — das Engagement endet, wenn das Deliverable steht.
Für klar abgegrenzte Fragen, bei denen die strategische Grundlage stehen muss, bevor Umsetzung sinnvoll wird.
Gespräch über ein Projektmandat vereinbarenWas projektbasiert bei marqueteer bedeutet
Projektbasiert heißt: Problem, Lösung, fertig. Kein offenes Mandat, kein "mal schauen, was sich ergibt". Zu Beginn wird vereinbart, was am Ende steht — und das Engagement ist dann beendet, wenn genau das steht.
Der Unterschied zu einem klassischen Beratungsprojekt: Thorsten Rhode wendet denselben diagnostischen Rahmen an wie in jedem anderen marqueteer-Mandat. Die Go-To-Market Value Chain bestimmt, welche Fragen gestellt werden und in welcher Reihenfolge — auch wenn der Scope auf eine spezifische Stufe fokussiert ist. Das verhindert, dass ein Deliverable entsteht, das auf falschen Annahmen aufbaut (oder in einem Vakuum entwickelt wird).
Und der Unterschied zu einer Agentur: Das Ergebnis ist eine strategische Grundlage, die das interne Team eigenständig umsetzen kann — kein Deliverable, das einen laufenden Dienstleister voraussetzt.
Was in einem Projektmandat entsteht
Der Scope wird gemeinsam definiert. Typische Deliverables:
- Markenpositionierung — klare Differenzierung, Wertversprechen, Messaging-Architektur; auf Kundeninsight und Wettbewerbsrealität aufgebaut, nicht auf internen Annahmen.
- Produkt Roadmap — strategisch priorisiertes Portfolio mit Kriterien für Entwicklung, Beibehaltung und Einstellung; auf Deckungsbeitragsbasis, nicht auf Tradition.
- Kanalstrategie — auf Kaufverhalten ausgerichtet, nicht auf Gewohnheit; mit klaren Prioritäten, KPIs und Ressourcenzuweisung.
- Markteintrittskonzept — strukturierte Bewertung von Markt, Wettbewerb, Einstiegslogik, Kanal und Retailstrategie; mit konkretem Umsetzungsplan.
- GTM-Launch-Plan — für eine neue Produktkategorie, ein neues Segment oder einen neuen Markt; koordiniert über alle relevanten Stufen der Value Chain.
- Retail-GTM-Design — Retailstrategie, Sell-in-Argumentation, Trade-Marketing-Rahmen; geeignet für Marken, die neue Handelswege erschließen oder bestehende professionalisieren wollen.
Nicht in dieser Liste: reine Executions-Deliverables wie Kampagnenkontingente, Content-Kalender oder Media-Pläne. Diese gehören in den Agentur-Scope. Ein Projektmandat bei Marqueteer liefert die strategische Grundlage, auf der Umsetzung sinnvoll wird.
Wann ein Projektmandat das Richtige ist
Ein Projektmandat passt, wenn mindestens eine dieser Situationen zutrifft:
- Das Problem ist klar abgegrenzt — und genug interne Führungskraft ist vorhanden, um das Ergebnis weiterzutragen. Kein Vollzeit-Operator gefragt, aber die strategische Grundlage fehlt.
- Ein Markteintritt, ein Produktlaunch oder eine strategische Neuausrichtung steht an — und bevor Ressourcen gebunden werden, soll die Grundlage stimmen.
- Ein Investor oder Beirat erwartet eine belastbare GTM-Strategie — in Wochen, nicht Monaten.
- Ein Interim- oder Fractional-Mandat ist noch nicht entschieden, aber ein spezifisches Deliverable wird sofort gebraucht.
- Das Unternehmen hat bereits eine Marketingfunktion — aber ein spezifischer strategischer Bereich braucht externe Expertise für einen definierten Zeitraum.
Aus der Praxis
Europäische Food-Marke, US-Markteintritt
Klarer Auftrag: ein US-Markteintrittskonzept für eine europäische Food-Marke mit PE-Investoren-Hintergrund. Das Deliverable umfasste Retailstrategie, GTM-Design für den US-Markt, Investoren-Pitch-Vorbereitung und Broker-Einführungen. Enger Scope, kurzer Zeitrahmen — ab Tag eins umsetzbar.
Premium-Lebensmittelimporteur, Markenneupositionierung
Das Mandat begann mit einer spezifischen Frage: Wie wird eine vernachlässigte Premium-Marke neu positioniert — nach einer Akquisition durch ein Unternehmen ohne Markenführungs-Expertise? Die Diagnose deckte 20 Mio. USD Geschäftspotenzial auf, das der Vertrieb mit der alten Struktur nicht hätte erschließen können. 2 Mio. USD wurden innerhalb der ersten 12 Monate realisiert. Neue Einzelhandelsaufträge kamen in Woche eins der integrierter B2B-Kampagne.
Die Methodik dahinter ändert sich nicht
Auch ein Projektmandat beginnt mit einer Diagnose — nicht mit der sofortigen Produktion des Deliverables. Die Go-To-Market Value Chain bestimmt, welche Fragen gestellt werden, bevor eine Positionierung, eine Roadmap oder eine Absatzstrategie entwickelt wird.
Das ist der Unterschied zwischen einem strategischen Deliverable und einem Dokument, das auf dem aufbaut, was intern bereits bekannt war. Das eine hält der Marktrealität stand. Das andere landet in der Schublade.
Honorar
Projektmandate sind als Projekthonorar strukturiert — definierter Scope, vereinbartes Deliverable, fester Preis. Der Umfang wird im Erstgespräch gemeinsam geklärt. Keine Tagessätze, keine Stundenabrechnung, kein offener Retainer.
Ein konkretes Deliverable. Ein definierter Zeitrahmen. Das erste Gespräch klärt den Umfang.
Wenn das Problem klar ist und das Ergebnis definierbar — ist ein Projektmandat oft der direkteste Weg. 30 Minuten, um zu verstehen, ob die Situation passt und wie ein realistischer Scope aussieht.